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Gedichte

Samstag, 3. Februar 2007

fein blauborstig

Kommt sich Hausfreund heiß geliebtes
Bin ich drin in Küch versteckt
Hoffe, er mich nicht entdeckt!
Mit im Haar den Wicklern drin
Fein blauborstig mitsamt Pin.
Oh, erleid’ ich arges Pein!
Bin doch nachmittags erst fein.

Friede auf Erden

Durch die Stille der Nacht
bläst Sturm den Blues
aus kalter Ferne
zum Tanze.
Ja, ich geh,
heut geh ich aufs Ganze.

Weiß auf Silbersterne
und Seidenschleifen
weht Schnee.
Flocken knistern.
Raunen und Flüstern:
‚Lass SIE in Ruh!’ Doch ich geh.

Friede auf Erden!
Dem Freund willkommen,
mit offenem Arm
froh aufgenommen.
Wir schlürfen Punsch.
Mein Aug winkt Wunsch.

Lachen, das Sehnen heißt,
Lider, die locken,
dein sanftes Strahlen
unerschrocken,
... bald,
du wirst sehen...

Engel stehen
stumm mit erhobener
Hand.
Jäh trägt ein Traum sich zu Grabe.
Zeit zu gehen.
Ich flieh mit süßer Gabe.


Frost grüßt mich
und durch Bäume ein Wispern,
‚Aufgewacht? ...’
Ich trag Lebkuchentürme
heim durch die Nacht.
Alles still, nur Flüstern.

frag nicht den Schläfer im Traum

Weil du es gewollt hast,
bin ich aufgewacht
unter Tränen.
Weil du es gewollt hast,
hab’ ich dich angeseh’n.

Was ich sah,
war - zum Träumen schön.

Atmen, lauschen, fallen, singen...
Andachtsvoll bereit
liegt ein Zauber in den Dingen -
Hauch der Ewigkeit.

Klage,
weil du ES GEWOLLT HAST...

Wie nah du warst

Du...

Wie nah du warst,
als die Freude begann.
Wie fern,
als der Jubel verrann.

Sehnsucht gibt keine Ruh.

Ist der Taumel vorbei,
bricht das Lächeln entzwei,
staunt: du? - du auch?
trauert: ach, auch du...

haiku... lila - gelb

Krokusse spitzen
Fetzen Schnee auf welkem Gras
Wind treibt die Wolken

Samstag, 21. Oktober 2006

acht Eier

Ich habe acht Eier gekocht,
dachte an dich dabei –
habe Astern geschnitten,
Schlüssel gesucht,
Öl bestellt,
dachte an dich –
bin um den Moorweiher gewandert
über raschelndes Laub,
hab aufgeblickt zum blauen Himmel,
du warst bei mir –

Und mir wurde klar:
Morgen,
oder wenn meine Welt untergeht,
dann schau ich vom Himmel hinunter
auf dich.

Sonntag, 17. September 2006

als wärs dein letzter Tag

Wenn du geben willst, gib.
Lass dein Lächeln schweben,
als wär's dein letzter Tag.
Wenn du nehmen willst, nimm.
Hebe die Schleusen, es komme was mag.
Wenn du grübeln willst - halt!
Erleuchtung trifft dich
in erhabner Gestalt,
in erhabner Gestalt,
erhabner Gestalt,
Gestalt ...
alt ...

Mittwoch, 14. Juni 2006

Gastmahl

Fröhlich nimmt der kleine Spatz
auf der Erdbeertorte Platz.
Pssst, daß wir nur ja nicht stören,
während Düfte ihn betören.
Schaut, wie niedlich er doch frisst!

Oh, wie schön, dass Sommer ist.

Mittwoch, 10. Mai 2006

Zauberzeit

Wenn Zweifel
Zacken schlagen
ins Himmelsrund,
schaukeln dich
tausend Fragen
mit Sorgen wund.

Kannst du mein Lächeln seh’n?
Es gibt dir Kunde:
Traumpfade mit dir geh’n -
jetzt ist die Stunde.
Der fahle Himmel
dämmert zur Nacht.
Wünsche weh’n.

Tiefe verstehen
macht Seelen weit,
ins Herz dir spähen -
Zärtlichkeit . . .
Nähe greift Raum.
- Zauberzeit . . .

Sonntag, 30. April 2006

Elfchen

braun
deine Augen
ich mag sie
wie zärtlich sie schaun -
komm!

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Der Morgen, das ist meine Freude, Joseph v. Eichendorff!

Die früheste Stunde am Morgen Ist größer als Lust und Schmerz. Werft von euch Kummer und Sorgen, Schenkt dem Tage ein fröhlich Herz.

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BEGEGNUNGEN ...All dies und auch der Himmel --'Münchner Satzkrobaten' ------------------------------------------------------ WANDLUNGEN ...Vom Leben geschubst --'Espressivo' -------------------------------------------------------- IM LICHTE DER WAHRHEIT-- 'Abd-Ru-Shin' --------------------------------------------------------- LEBEN UND LEHREN der Meister IM FERNEN OSTEN-- Baird T. Spalding ----------------------------------------------------------

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